AGB

AGBs/Widerrufsrechte

Hier finden Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen
des Maklerbüros Petra Käuper Immobilien:

§ 1 Art der Tätigkeit

Die Tätigkeit des Maklers umfasst den Nachweis oder Vermittlung von Grundstücken, Häusern und Wohnungen. Der Makler widmet sich der Erfüllung von Maklerverträgen mit größtmöglicher Sorgfalt und objektiver Wahrnehmung der Interessen der Kunden im Rahmen der allgemeinen anerkannten kaufmännischen Grundsätze und Gebräuche unter Einhaltung der Standesregeln des Berufsstandes.

§ 2 Maklervertrag

Maßgeblich für die Rechtsbeziehung der Parteien untereinander sind der Maklervertrag sowie die hier vorliegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Sämtliche Absprache zwischen den Parteien haben schriftlich zu erfolgen.
Der Maklervertrag zwischen Makler und Kunde kommt mit der Aufforderung (auch mündliche) sowie der Übersendung des Angebotes/Exposés -auch per E-Mail, Telefax, Internet oder Telefon- durch den Makler zustande. Bei Geschäftskauf, Pacht oder Miete gilt auch die Leistung einer Anzahlung oder die Übernahme eines Objektes als Vertragsabschluss. Ist dem Kunden ein Objekt schon bekannt, wird er dieses, unter Hinweis darauf, ausdrücklich unverzüglich zurückweisen und mitteilen, auf welche Weise er diese Vorkenntnis erlangt hat. Verletzt der Kunde diese Verpflichtung, schuldet er trotz Vorkenntnis die vereinbarte Provision im Falle des Abschlusses eines Hauptvertrages.

§ 3 Provisionsanspruch

Der Provisionsanspruch des Maklers entsteht, sobald durch die Vermittlung des Maklers oder aufgrund des Nachweises ein Hauptvertrag zustande gekommen ist, selbst wenn der Makler bei dem Vertragabschluss des Hauptvertrages nicht mitgewirkt hat. Es genügt, wenn die Tätigkeit des Maklers zum Abschluss des Vertrages mitursächlich gewesen ist.
Sofern keine gesonderte Provisionsvereinbarung zwischen den Parteien getroffen ist, gelten die in § 4 aufgeführten Provisionssätze.
Der Provisionsanspruch entsteht auch dann, wenn durch die Vermittlung oder aufgrund eines Nachweises durch den Makler der Erwerb zu Bedingungen erfolgt, die vom Angebot/Exposé abweichen oder der angestrebte wirtschaftliche Erfolg durch einen gleichwertigen Vertrag oder den Erwerb aus einer Versteigerung heraus erreicht wird (Ersatzgeschäft). Er entsteht also z. B. auch bei Erbbaurecht statt Kauf, Miete statt Kauf, Kauf statt Miete.
Der Anspruch entsteht ferner, wenn vertragliche Erweiterungen oder Ergänzungen zustande kommen, die einem zeitlichen und wirtschaftlichen Zusammenhang mit dem ersten Vertrag stehen.
Die Provision ist jeweils auch dann zu zahlen, wenn einem Anderen als der gemäß Angebot vorgesehenen Rechtsform Rechte am Objekt übertragen werden oder ein Teil- und/oder Miterwerb am Objekt erfolgt.
Der Anspruch auf Provision bleibt bestehen, wenn der zustande gekommene Vertrag aufgrund auflösender Bedingungen erlischt. Das Gleiche gilt, wenn der Vertrag aufgrund eines Rücktrittsvorbehaltes des Kunden aufgelöst oder aus anderen, in einer Person liegenden Gründe rückgängig gemacht oder nicht erfüllt wird. Wird der Vertrag erfolgreich angefochten, so ist derjenige Vertragsteil, der den Anfechtungsgrund gesetzt hat, zum Schadensersatz verpflichtet.

§ 4 Provisionssätze

– Die Provision für den Ankauf, den Kauf/Erwerb von Haus- und Grundbesitz, auch im Wege der Zwangsversteigerung, beträgt für den Käufer 3,57 % des Gesamtkaufpreises incl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer, sofern nicht individuell eine andere Vereinbarung getroffen wurde.
– Bei der Vermietung von Wohnraum ist der Mieter verpflichtet, zwei Nettokaltmieten zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer zu bezahlen. Bei der Vermietung/Verpachtung von Gewerberäumen/-flächen berägt der Provisionssatz eine Nettokaltmieten zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer.
– Bei der Bestellung und Übertragung eines Erbbaurechts beträgt die Provision 5% vom Kaufpreis zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Ist kein Kaufpreis vereinbart worden, so tritt an dessen Stelle der 25-fache Jahreserbbauzins.
– Bei einem Verkauf auf Rentenbasis gilt als Kaufpreis der Barpreis zzgl. des kapitalisierten Rentenzinses (Kapitalwert der Rente).
– Bei der Vermittlung eines Vorkaufsrechtes ist der Berechtigte verpflichtet, 1% des Verkehrswertes des Objektes, bei Ausübung des Vorkaufsrechtes weitere 2% des Kaufpreises, jeweils zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer zu zahlen.
– Für den Fall einer Vertragsauflösung seitens des Kunden kann zwischen den Vertragspartnern vereinbart werden, dass eine Entschädigungszahlung an den Kunden erfolgt.

§ 5 Anspruch auf Aufwendungsersatz

Der Kunde ist verpflichtet, dem Makler die in Erfüllung des Auftrages entstandenen nachzuweisenden Aufwendungen (z. B. Exposékosten, Insertionen, Internetauftritt, Telefonkosten, Portokosten, Objektbesichtigungen und Fahrtkosten) zu erstatten, wenn ein Vertragsabschluss nicht zustande kommt und soweit der Aufwendungsersatzanspruch vereinbart worden ist.

§ 6 Doppeltätigkeit

Der Makler darf sowohl für den Verkäufer als auch für den Käufer provisionspflichtig tätig werden.

§ 7 Weitergabeverbot

Sämtliche Informationen einschließlich der Objektnachweise des Maklers sind ausdrücklich für den Kunden bestimmt. Dieser darf diese nur mit ausdrücklicher schriftlicher vorheriger Zustimmung des Maklers an Dritte weitergeben. Verstößt ein Kunde gegen diese Verpflichtung und schließt der Dritte oder andere Personen, an die der Dritte seinerseits die Information weitergegeben hat, den Hauptvertrag ab, so ist der Kunde verpflichtet, dem Makler die mit ihm vereinbarte Provision zzgl. Mehrwertsteuer zu entrichten.

§ 8 Eigentümerangaben

Der Makler weist darauf hin, dass die von ihm weitergegebenen Objektinformationen vom Verkäufer bzw. von einem Dritten stammen und ihm, dem Makler, weder auf ihre Richtigkeit noch auf ihre Vollständigkeit überprüft worden sind. Es ist Sache des Kunden, diese Angaben auf ihre Richtigkeit und ihre Vollständigkeit hin zu überprüfen. Der Makler, der diese Informationen nur weitergibt, übernimmt für die Richtigkeit keinerlei Haftung.

§ 9 Informationspflicht und
Vollmachtserteilung

Der Kunde (Eigentümer) wird verpflichtet, vor Abschluss des beabsichtigten Kaufvertrages unter Angabe des Namens und der Anschrift des vorgesehenen Vertragspartners bei dem Makler rückzufragen, ob die Zuführung des vorgesehenen Vertragspartners durch dessen Tätigkeit veranlasst wurde.
Der Kunde erteilt hiermit dem Makler Vollmacht zur Einsichtnahme in das Grundbuch, in behördlichen Akten, insbesondere Bauakten sowie alle Informations- und Einsichtsrechte gegenüber dem WEG-Verwalter, wie sie dem Kunden als Wohnungseigentümer zustehen.

§ 10 Datenschutz

Der Makler ist berechtigt, die notwendigen personenbezogenen Daten des Kunden zu speichern und zu verarbeiten, um den Maklerauftrag sachgemäß bearbeiten zu können. Mit der Speicherung oder Verarbeitung der personenbezogenen Daten durch den Makler ist der Kunde einverstanden.

§ 11 Beurkundung

Soweit für den Abschluss des Vertrages eine notarielle Beurkundung von Gesetzes wegen erforderlich ist, nimmt der Makler möglichst am Vertragsabschlusstermin teil. Auch bei Nichtteilnahme am Termin besteht ein Anspruch auf eine Ausfertigung der notariellen Urkunde für den Makler. Maßgeblich für die Vertragsbeziehung zwischen den Parteien sind ausschließlich der Maklervertrag wie auch die hier zugrunde liegenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Maklers. Jedwede darüber hinausgehende Abreden bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform.

§ 12 Haftungsbegrenzung

Die Haftung des Maklers wird auf grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten begrenzt, soweit der Kunde durch das Verhalten des Maklers keinen Körperschaden erleidet oder sein Leben verliert.

§ 13 Verjährung

Die Verjährungsfrist für alle Schadensersatzansprüche des Kunden gegen den Makler beträgt drei Jahre. Sie beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem die die Schadensersatzverpflichtung auslösende Handlung begangen worden ist. Sollten die gesetzlichen Verjährungsregelungen im Einzelfall für den Makler zu einer kürzeren Verjährung führen, gelten diese.

§ 14 Gerichtsstand

Sind Makler und Kunde Vollkaufleute im Sinne des Handelsgesetzbuches, so ist als Erfüllungsort für alle aus dem Vertragsverhältnis herrührenden Verpflichtungen und Ansprüche und als Gerichtsstand der Firmensitz des Maklers vereinbart.

§ 15 Salvatorische Klausel

Sollte eine oder mehrere der vorstehenden Bestimmungen ungültig sein, so soll die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon nicht berührt werden. Dies gilt auch, wenn innerhalb einer Regelung ein Teil unwirksam ist, ein anderer Teil aber wirksam.
Die jeweils unwirksame Bestimmung soll zwischen den Parteien durch eine Regelung ersetzt werden, die den wirtschaftlichen Interessen der Vertragsparteien am nächsten kommt und im Übrigen den vertraglichen Vereinbarungen nicht zuwiderläuft.

§ 16 Schlussbestimmungen

Die Angebote des Maklers sind freibleibend. Zwischenverkauf und Vermietung bzw. Verpachtung sind vorbehalten.
Hier finden Sie einen Hinweis zu Ihren Widerrufsrechten nach Abschluss eines Maklervertrages mit dem Maklerbüro Petra Käuper Immobilien:
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.
Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns [Namen, Anschrift, Telefonnummer, Telefaxnummer und E-Mail-Adresse] mittels einer eindeutigen Erklärung (z.B. ein mit der Post versandter Brief, Telefax oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.